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Neue Rechtsvorschriften
IN ITALIEN GEFUNDEN: PIZZAKARTONS, DIE GEFÄHRLICHE CHEMISCHE SUBSTANZEN ENTHALTEN
Von italienischen Labors in Pavia und Mailand durchgeführte Untersuchungen haben die signifikante Anwesenheit von potentiell toxischen Substanzen bei Pizzakartons ergeben. Die untersuchten Substanzen, wie Benzole, Phenole und Phthalate – bei einigen von ihnen handelt es sich um Substanzen, die als krebserregend gelten – werden höchstwahrscheinlich durch die Pappverpackungen freigesetzt. Sie können in die Lebensmittel migrieren, insbesondere, wenn die warme Pizza (bei ca. 60° C) direkt mit der Verpackung in Berührung kommt.
Diese Substanzen können von Klebstoffen und aufhellenden Zusätzen stammen, die aus Gründen der Ästhetik der Recyclingpappe beigesetzt werden. Allerdings ist die Verwendung von Recyclingpappe für diese Art der Herstellung nicht legal, denn die italienische Gesetzesverordnung erfordert bei Lebensmitteln, die Feuchtigkeit enthalten, eine Zelluloseverpackung, wie sie bei der Herstellung von fabrikneuen Pappkartons verwendet wird.
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